Bali ist voller Wunder. Zwischen atemberaubenden Landschaften, jahrtausendealten Tempeln und einer vielseitigen Kultur bietet Bali unzählige Möglichkeiten für jeden Geschmack. Die Insel ist berühmt für ihre reiche Kultur und Traditionen, die sich in ihren farbenfrohen Zeremonien und Tempeln widerspiegeln. Der hinduistische Glaube ist ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens auf Bali und zeigt sich in den zahllosen Tempeln, die die Insel schmücken. Weiterhin gibt es Vulkane und Reisterrassen und es ist ein wahres Naturparadies. Natürlich verzaubert Bali ebenfalls durch atemberaubende Strände, die von weißen Sandstränden bis hin zu schwarzen Lavasandstränden reichen.

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Canggu

Die ersten zwei Wochen haben wir in Canggu verbracht – die Stadt für Surfer und Digitale Nomaden sowie das Mekka für Yoga- und Wellnessliebhaber. Hier gibt es abgesehen von viel Verkehr zwischen den zahlreichen Shortcuts auch chillige Vibes und jede Menge Restaurants wie auch Einkaufsmöglichkeiten. Man lässt es sich hier einfach nur gut gehen!

Zum Sunset trifft man sich an den zahlreichen Bars am Strand – schlürft eine Kokosnuss und schaut den Surfern zu, während die Sonne untergeht. Livemusik in den Ohren und auf einem der Sandsäcke die Gedanken schweifen lassen, all das macht Canggu aus; Lifestyle pur.

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Canggu bietet wie eingangs erwähnt ebenfalls Tempelanlagen. Ein absolutes Must-See ist der Tempel Tanah Lot. Wir sind früh am Morgen losgefahren, sodass wir den Tempel ohne viele Touristen und entspannt anschauen konnten. Dieser wunderschöne Tempel liegt nämlich an der Küste von Bali, direkt am Meer und übersetzt man Tanah Lot wörtlich, so bedeutet es “Land inmitten des Meeres”.  Allein der Name ist bereits malerisch und klingt wie Poesie, oder? Auf dem Tempelgelände gibt es zahlreiche kleine Läden, in denen man Souvenirs kaufen kann, sowie auch Restaurants mit einer paradiesischen Aussicht auf das Meer und den Klippen. Tanah Lot ist ein Ort voller Magie und Spiritualität. Der auf einem Felsen im Meer stehende Tempel ist ein Symbol für Glauben und Kultur und bietet eine atemberaubende Kulisse für unvergessliche Momente. 

Bei Flut wird der Tempel zu einer kleinen Insel, die nur schwer erreichbar ist. Die Wellen, die gegen die Felsen schlagen, bieten eine dramatische Kulisse, die sowohl Einheimische als auch Touristen in ihren Bann zieht… und uns ebenso. Es ist mystisch und spektakulär und dieser Ort versprüht eine ganz eigene Magie. Wir sind vollkommen begeistert von dieser Schönheit, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Kann vielleicht auch damit zusammenhängen, dass wir am Tempel mit heiligem Wasser gesegnet worden sind und uns anschließend Reiskörner auf die Stirn getupft wurden sowie Blümchen hinter unseren Ohren gesteckt wurden…ich sag ja… Es ist einfach ein magischer Ort.

Ubud

Unser Baliaufenthalt setzte sich in Ubud fort. Weitere zwei Wochen auf dieser Trauminsel haben wir inmitten grüner Landschaft verbracht, umgeben von Reisfeldern, Bananenplantagen und Palmen. Unser B&B lag nicht im Zentrum, sondern etwas außerhalb, sodass wir mit dem Scooter immer 20 Min. fahren mussten. Auf diese Weise jedoch hatten wir Ruhe und waren nicht dem Trubel von Ubud ausgeliefert, sondern haben die Natur genossen.

Was uns in Ubud besonders fasziniert hat, waren unsere Besuche in den Warungs (balinesiche Restaurants), mit ihrer einzigartigen Atmosphäre. Die Umgebung der Warungs ist ausgesprochen charakteristisch und einladend. Das Ambiente der Lokale ist immer gemütlich und entweder schaut man auf einen Wasserfall, der sich in einer tiefen Schlucht befindet oder man blickt auf eine wunderschöne Reisterrasse. Die Warungs in Ubud sind tatsächlich gastronomische Hotspot und nicht nur für das leckere Essen einen Besuch wert. 

Wenn es um atemberaubende Landschaften geht, sind die Reisterrassen von Ubud ein wahrer Schatz. Hier treffen grüne Hügel auf sorgfältig angelegte Stufen, die ein beeindruckendes Muster bilden und verzaubern. Ubud, ist berühmt für seine Reisterrassen, die sich in der Umgebung der Stadt erstrecken. Diese kunstvoll gestalteten Terrassen sind nicht nur ein Anblick, sondern auch ein wichtiger Teil der balinesischen Landwirtschaft. Die Bauern haben über die Jahrhunderte hinweg eine nachhaltige Methode entwickelt, um Reis anzubauen, indem sie das natürliche Gelände in kunstvolle Ebenen verwandeln. (Wie Reis angebaut und geerntet wird, haben wir in Laos gelernt).

Die Reisterrassen bieten auch die Möglichkeit, in das traditionelle balinesische Leben einzutauchen. Besucher können die Bauern bei ihrer harten Arbeit beobachten, während sie die Felder pflegen und ernten. Dies ist eine großartige Gelegenheit, um das Wissen und die Fähigkeiten zu schätzen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Darüber hinaus kann man auf den Reisterrassen wandern bzw. spazieren und somit die frische Luft und die ruhige Atmosphäre genießen. Es gibt auch viele Schaukeln, die man gegen eine kleine Gebühr nutzen kann, um unvergessliche Fotos zu schießen… natürlich habe ich mir dieses Fotomotiv nicht entgehen lassen ;-). 

Ein Besuch der Reisterrassen von Ubud ist ein absolutes Muss, um die wahre Schönheit Balis zu erleben. Die Mischung aus beeindruckender Landschaft, kulturellem Erbe und authentischem balinesischem Leben macht diese Reisterrassen einfach unvergesslich. Wir haben zwei Terrassen besucht; Jatiluwih sowie Tegallalang. Beide Reisterrassen gehören zum Unesco Weltkulturerbe und sind einfach atemberaubend schön.

Neben den wunderschönen Reisterassen ist Bali für seine unzähligen Wasserfälle bekannt. Der für uns schönste Wasserfall ist der “Tibumana Waterfall”. Der Weg zum Wasserfall war bereits traumhaft und hat uns durch eine wunderschöne Palmenallee geführt. Schon allein der Straße wegen, hat sich der Besuch gelohnt.

Der Pfad zum Wasserfall hat uns hingegen mit dem Zauber des Dschungels umhüllt. Dieser Wasserfall befindet sich nicht unweit von Ubud und wenn man hier durchläuft, wird man von exotischer Flora und Fauna überwältigt. Jeder Schritt ist umgeben von grüner, üppiger Vegetation und riesigen Palmenblättern. Die Umgebung ist ein wahres Paradies. Die von den Klippen herabhängenden Pflanzen und das Zwitschern der Vögel erzeugen eine surreal schöne Atmosphäre, die uns tief berührt hat. Wenn man schließlich den Tibumana Wasserfall erreicht und man sieht, wie das Wasser die Klippen herab stürzt und sich in einen funkelnden Vorhang verwandelt, der in dem Naturpool landet, dann vergisst man alles andere um sich herum. Es war für uns ein unvergessliches Erlebnis, das unsere Sinne erweckt und den Geist beflügelt hat.

Ein für uns ganz besonderer Ort war ebenfalls unser Besuch der “Monkey Forest” in Ubud. Die Forest beherbergt eine große Population an wilder Makaken, die charismatisch und liebevoll sind und manchmal auch frech. Man kann hier die Primaten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten, wie sie nach Essen suchen, miteinander spielen oder auch kämpfen und zwischen den Bäumen hin und her springen. Die Monkey Forest ist ebenfalls bekannt als “Mandala Suci Wenara Wana” und ist nicht nur ein Naturschutzgebiet, sondern auch ein spiritueller Ort mit drei heiligen Tempeln. Für uns definitiv auch ein Must-See in Ubud.

Uluwatu

Die letzten zwei Wochen haben wir in Uluwatu verbracht. Hier war Beachfeeling angesagt! Wir haben es richtig genossen, wieder die Insel und ihre Strände zu bewundern. Uluwatu ist ein Surferhotspot und hat sich leicht in ein kleines Canggu verwandelt. Hier findet man mittlerweile alles was das Herz begehrt. Von kleinen Lokalen mit balinesischem Essen bis hin zu westlicher Küche und hochpreisigen Restaurants, Boutiquen und Spas. Wir hatten unsere Unterkunft in einer schönen, kleinen Villa außerhalb des Trubels und haben die Zeit richtig genossen und konnten relaxen. Wir haben Strände besucht und an diversen Points den Sonnenuntergang bewundert.

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Wir haben den Uluwatu Tempel besichtigt, der ebenfalls von frechen Äffchen in Beschlag genommen wurde und die unseren Besuch für uns noch schöner gestaltet haben. 

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In Uluwatu haben wir die Seele baumeln lassen und wieder ein paar Gänge zurückgeschaltet. Ab und zu brauchen wir eine Auszeit vom ständig unterwegs sein und hier konnten wir uns ein wenig wie zu Hause fühlen.